Aktuelle Pressemeldungen des Landvolk Niedersachsen zum Niedersächsischen Weg

Niedersächsischer Weg: Guter Kompromiss für alle Beteiligten, vorbildlich und richtungweisend

10.11.2020 

Das Landesparlament hat Dienstag, den 10.11.2020 den Änderungen im Naturschutz-, Wasser und Waldrecht zugestimmt, die für die Umsetzung des Niedersächsischen Wegs nötig waren. „Das ist ein wichtiger Tag für uns Landwirte, denn nun besteht die nötige Rechtssicherheit, um die weiteren Maßnahmen vorzubereiten“, stellt Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke fest. 

Niedersächsischer Weg: Landvolk begrüßt Zustimmung der Fraktionen

 08.09.2020

„Wir sind erleichtert, dass die Regierungsfraktionen sich heute nahezu einvernehmlich für das schnelle Verfahren entschieden haben, die Gesetzesentwürfe gemäß der Verabredungen beim Niedersächsischen Weg in den Landtag einzubringen.  Das ist ein klares Bekenntnis für den Niedersächsischen Weg. Das Landvolk konnte im Sinne der Landwirtschaft mit fairen Argumenten die Kritiker überzeugen. 

„Niedersächsischen Weg zügig umsetzen“

02.09.2020

 Der Landesbauernverband setzt sich dafür ein, den Niedersächsischen Weg weiter zügig umzusetzen. Nach nunmehr drei Monaten harter und konstruktiver Verhandlungen in den Arbeitsgruppen hat der Lenkungskreis jetzt die Vorschläge für die Änderungen des Niedersächsischen Naturschutzgesetz sowie des Wasser- und Waldgesetzes beraten und beschlossen. Auf Seiten der Landwirtschaft waren bei den Gesprächen Vertreter der Landwirtschaftskammer, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), von Land schafft Verbindung (LsV) und Landvolk dabei.  

Pflanzenschutzmitteleinsatz soll reduziert werden

27.08.2020

Die Idee, durch verbesserte Technologien, Pflanzenzucht und integrierten Pflanzenbau den Pflanzenschutzmitteleinsatz zu reduzieren, ist ein wesentlicher Punkt des Niedersächsischen Weges. „Dazu wird noch eine Menge Forschung und Entwicklung nötig sein“, sagt Ulrich Löhr, Vizepräsident im Landvolk Niedersachsen. 

Wie geht es weiter auf dem Niedersächsischen Weg?

20.08.2020

„Im ersten Schritt ist es jetzt wichtig, dass alle Partner in den Arbeitsgruppen mit dem Umwelt- und Landwirtschaftsministerium der Landespolitik gute Formulierungshilfen für die vereinbarten Gesetzesänderungen an die Hand geben. Daran arbeiten wir derzeit täglich“, fasst Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke den aktuellen Sachstand zusammen.

Bauern haben Bienen im Blick und tun ihnen Gutes

13.08.2020

Auf Dinge hinweisen, die Landwirte für den Artenschutz tun – das ist das Ziel der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“ der Initiative „Echt grün – Eure Landwirte“. 13 Kreislandvolkverbände unterstützen das Projekt niedersachsenweit. „Zusammen mit dem Bieneninstitut Celle wurde ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet, anhand dessen sich Landwirte als ‚bienenfreundlich‘ qualifizieren können“, erläutert Lisa Johannes vom Landvolk Hannover. In diesem Jahr nehmen mehr als 400 Bauernhöfe in Niedersachsen an der Aktion teil, davon mehr als 60 in der Region Hannover. Neben den Bienen profitieren jedoch auch andere Insekten, das Niederwild und Vögel von der Aktion. 

Der Verbraucher bestimmt, wie viel „bio“ es sein darf

06.08.2020

Mehr Artenvielfalt, mehr Öko-Betriebe und somit mehr Bio-Lebensmittel – mit der Aufnahme des Bereichs „Ökologischer Landbau“ im „Niedersächsischen Weg“ soll der Ökolandbau ausgebaut und gefördert werden. „Ich freue mich, wenn Ökolandbau mehr wird und zwar nicht nur in der Wahrnehmung, sondern vor allem real“, erklärt Carsten Bauck als Vorsitzender des Öko-Ausschusses im Landvolk Niedersachsen zur Rahmenvereinbarung zwischen Politik, Umweltverbänden und Landwirtschaft. 

An der Küste wird es eng zwischen den Gräben

30.07.2020

 Das Mitspracherecht für die Betroffenen und ein wirklicher Interessenausgleich zwischen Naturschutz und Landwirtschaft – das ist der entscheidende Vorteil des „Niedersächsischen Weges“ gegenüber dem Volksbegehren Artenvielfalt von Grünen und Nabu für die Bauern in Niedersachsen. So sieht das auch Hartmut Seetzen, der auf seinem Bauernhof an der Nordseeküste 100 Kühe mit Nachzucht hält und 95 Hektar (ha) Grünland und 35 ha Acker bewirtschaftet. 

Arbeit am „Niedersächsischen Weg“ nimmt Fahrt auf

24.07.2020

Mit dem Niedersächsischen Weg haben Landesregierung, Landwirtschaft und Naturschutz eine Vereinbarung über mehr Naturschutz und Artenvielfalt abgeschlossen. Ziel ist es, den drohenden Artenschwund zu stoppen und mit einem fairen Ausgleich für die Landwirtschaft Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten.

„Reeller Mehrwert für die Natur“

23.07.2020

„Als leistungsfähige Landwirtschaft bringen wir uns in Niedersachsen für mehr Natur-, Arten- und Gewässerschutz ein und wollen aktiv mitgestalten. Deshalb haben wir den Niedersächsischen Weg gewählt“, sagt Albert Schulte to Brinke. 

Landwirte legen fleißig Blühstreifen an

16.07.2020

Das Anlegen von Blühflächen und -streifen steht symbolisch für das Engagement der Landwirte im Artenschutz. Im vergangenen Jahr haben Niedersachsens Bauern auf mehr als 25.000 Hektar Samen für Wildkräuter und Blühpflanzen ausgesät.

Wegraine blühen farbenfroh auf und locken Insekten an

09.07.2020

Landwirte freuen sich, mit geringem Aufwand etwas für die Artenvielfalt tun zu können. Denn bei der Pflege von Wegrändern gilt der Grundsatz: „Weniger ist mehr.“ Je nach Standort ermöglichen verschiedene Pflegekonzepte einen bunten und vielfältigen Bewuchs der Wegraine.

Schutz von Wiesenbrütern sichern

02.07.2020

Die Bestände von Wiesen- und Brutvögeln sind seit vielen Jahren auf niedrigem Niveau. Um bessere Bedingungen für Kiebitz und Co. in der Landschaft zu gestalten, setzt das Landvolk Niedersachsen auf die verabredeten Maßnahmen des „Niedersächsischen Weges“ für eine an die Bedürfnisse der Vögel angepasste Grünlandbewirtschaftung.

Grünland schützen und Wirtschaftlichkeit sichern

25.06.2020

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Reaktionen. Die Dürrejahre 2018 und 2019 sowie Feldmäuse und Tipula-Larven haben das Grünland im Nordwesten Niedersachsens stark geschädigt. „Hier ist zwingend eine Neuansaat erforderlich, damit wir für unsere Kühe und Rinder Grundfutter wie Silage und Heu ernten können“, schildert Dr. Karsten Padeken.

Grünland ist Futterquelle und fördert die Artenvielfalt

18.06.2020

Nicht nur Insekten und Naturliebhaber, sondern auch Bauern erfreuen sich an blühenden Wiesen und Weiden. Sie sorgen durch eine extensive Bewirtschaftung des Grünlands für dessen Artenreichtum. „Mit dem im Niedersächsischen Weg zugesicherten finanziellen Ausgleich wirtschaftlicher Nachtteile, die sich durch den gesetzlichen Biotopschutz und Nutzungsauflagen ergeben, können und wollen wir Landwirte die von der Gesellschaft geforderte Erhaltung des artenreichen Grünlandes sicherstellen“, sagt Dr. Karsten Padeken.

Natur und Landwirtschaft in Balance bringen

11.06.2020

„Wir Landwirte erzeugen gesunde und leckere Nahrungsmittel, das ist unsere wichtigste Aufgabe“, sagt Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke. „Ebenso wichtig ist uns eine intakte Natur mit dem Erhalt vieler Arten und sauberen Gewässern“, fügt er an. Sehr viele Betriebsleiter nehmen dazu an den sogenannten Agrarumweltmaßnahmen teil, aber mindestens ebenso viele Bäuerinnen und Bauern bringen sich auch in freiwilligen Programmen zur Steigerung der Biodiversität ein. „Wir erkennen hier eindeutig den Wunsch der Gesellschaft, noch mehr für den Natur-, Arten- und Gewässerschutz zu leisten.

Ein guter Weg für den Natur- und Artenschutz

08.06.2020

„Ich stehe zu dem Niedersächsischen Weg, weil er unter allen denkbaren Optionen die beste Lösung bietet.“ Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke wirbt für den von der Landwirtschaft mit der Landesregierung und Naturschutzverbänden ausgehandelten Rahmenvertrag zu Natur-, Arten- und Gewässerschutz. Das vom Naturschutzbund Niedersachsen (Nabu) und seinem Vorsitzenden Dr. Holger Buschmann zeitgleich auf den Weg gebrachte Volksbegehren bezeichnet er als „irritierend“, zumal der Nabu-Vorsitzende in die Ausarbeitung des Niedersächsischen Weges mit einbezogen war.

Junge Generation geht „Niedersächsischen Weg“ mit

20.05.2020
Der Schutz der Umwelt liegt jungen Landwirtinnen und Landwirten wie anderen gesellschaftlichen Gruppen sehr am Herzen. Eine intakte Umwelt begründet gerade in der Landwirtschaft die berufliche Existenz. „Uns ist allerdings wichtig, dass wir bei der Gestaltung unserer beruflichen Zukunft und unserer wirtschaftlichen Perspektiven mit eingebunden sind“, sagt Jan-Henrik Schöne, Milchviehhalter aus Schwanewede und Vorsitzender im Ausschuss Junglandwirte im Landvolk Niedersachsen.

Kontakt

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